LKW kommt von Straße ab und kippt um

Die Feuerwehr Herzogenaurach, sowie die Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt wurden am Dienstagnachmittag um 13:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit LKW auf die Nordumgehung Nord-Westlich von Herzogenaurach alarmiert.

Für die anfahrenden Kräfte hieß es, dass sich der Fahrer des verunfallten LKW noch im Fahrzeug befand. Der Rüstzug der FF Herzogenaurach rückte an, ebenso ein Fachberater des Technischen Hilfswerks, sowie ein Notarzt ein Rettungswagen und deren Einsatzleiter.
Der mit Schotter beladene 7,5-Tonner kam aus bislang ungeklärter Ursache in Fahrrichtung Aurachtal rechts von der Fahrbahn ab, wo er einen massiven Vorwegweiser umriss und knapp 150 Meter nach Verlassen der Fahrbahn auf der Seite zum Liegen kam.
Die Feuerwehr befreite den verunfallten Fahrer über die Frontscheibe, wobei die Öffnung der Fahrerkabine unteranderem mit hydraulischem Rettungsgerät durchgeführt wurde. Mittelschwer verletzt wurde er dem Rettungsdienst übergeben. Auslaufendes Hydrauliköl wurde durch die Feuerwehr aufgefangen und der Straßenbaulastträger der Staatsstraße 2244 zur Einsatzstelle beordert.
Bis hin zur Bergung des Fahrzeugs durch ein Abschleppunternehmen, wurde die Einsatzstelle zwischen den beiden Kreuzungen In-der-Reuth und Bamberger Straße mit einer Vollsperrung durch die Feuerwehr gesichert. Eine Polizeistreife der PI Herzogenaurach war ebenfalls vor Ort, die die Ermittlungen des genauen Unfallhergangs ermittelt.

Knapp 20 Kräfte der Feuerwehr mit dem erweiterten Rüstzug waren im Einsatz, die jedoch nach der Rettung des Verunfallten zügig reduziert wurden. Der Einsatz dauerte über zwei Stunden.
 

Bericht / Bilder: KBM Sebastian Weber, Pressesprecher Kreisbrandinspektion ERH

Einsatzart Technische Hilfeleistung
Alarmierung THL4 / VU LKW / Person eingeklemmt
Einsatzstart 27. Oktober 2020 13:30
Alarmierte Einheiten FF Herzogenaurach
ERH 1 - KBR Rocca
ERH 3 - KBI Rauch
ERH 3/2 - KBM Hofmockel
ERH 1/4 - KBM Weber (Pressesprecher)
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Polizei