Schadensbegrenzung im Erdreich nach ausgedehnter Ölspur

Eine Ölspur sorgte am Mittwochmittag im Gemeindegebiet Heßdorf auf einer Länge von 6 Kilometern für erheblichen Aufwand. Auch das Erdreich in Straßennähe und ein Wasserschutzgebiet waren betroffen.

Kurz vor Mittag wurde die FF Röttenbach zu einer Ölspur alarmiert, die sich in Richtung Dechsendorf zog. Später die Feuerwehr Hemhofen / Zeckern, die über ein sich in der Tankstelle befindliches Fahrzeug informiert wurde, welches Öl verlor. Auch die Feuerwehren Heßdorf und Hesselberg wurden zwei Stunden nach dem Erstalarm gerufen, da die Ölspur bis in zur Ortschaft Röhrach gemeldet wurde.

Im Verlauf des Einsatzes trat Regen ein, der den Schadstoff teilweise von der Straße in das angrenzende Erdreich spülte.
Die Feuerwehren haben großflächige Bereiche mit Bindemitteln abgestreut und setzten Ölsperren, sowie schwimmfähigen Ölbinder ein, nachdem verunreinigtes Oberflächenwasser im Straßengraben aufgestaut wurde. Im einem Wasserschutzgebiet wurden durch die FF Heßdorf das Umwelt-, sowie das Wasserwirtschaftsamt hinzugezogen, um die Schadensbehebung für die Umwelt genauer zu definieren und das weitere Vorgehen zu besprechen.
Demzufolge wurden Bagger, sowie Entsorgungsunternehmen an die Einsatzstelle des Wasserschutzgebiets beordert, um kontaminiertes Erdreich abzutragen und aufzunehmen.

Die Feuerwehren konnten so, das Versickern der Schadstoffe größtenteils verhindern. Die Einsatzdauer lag bei insgesamt vier Stunden.


Bericht: KBM S. Weber, Pressesprecher Kreisbrandinspektion
Bilder: FF Heßdorf

Einsatzart Technische Hilfeleistung
Alarmierung THL 1 / klein / Straße reinigen
Einsatzstart 25. Februar 2020 11:38
Einsatzdauer 4 h
Alarmierte Einheiten FF Röttenbach
FF Hemhofen / Zeckern
FF Heßdorf
FF Hesselberg
FW Erlangen
Umweltamt Landreis ERH
Wasserwirtschaftsamt
Wasserzweckverband Seebachgruppe