Fit mit Kettensägen
Herzogenaurach: Dass Sturmschäden die Feuerwehren immer wieder beschäftigen, konnte man erst in den letzten Tagen wieder feststellen. „Baum über Fahrbahn“ ist nur eine von vielen bekannten Einsatzmitteilungen. Dabei sind gerade diese Routineeinsätze nicht ungefährlich. Deshalb nahmen einig aktive Kameraden in Staffelstärke der FF Herzogenaurach im Dienstbereich II das Angebot von Hans Gebhard dankend an, in seinem Wald an einem Auffrischungsunterricht im Umgang mit Motorsägen teilzunehmen.
Nachdem die Voraussetzungen dafür geklärt waren (abgeschlossener Kettensägenlg.) wurde unter Aufsicht von Hans Gebhard und Markus Meisel (FF HZ) begonnen, zunächst noch einmal einige Grundbegriffe am Sägegerät und der Sicherheitskleidung durchzugehen.
Dabei ist sicheres Schuhwerk, Helm, Visier, Schutzanzug und Handschuhe (nach den Sicherheitsbestimmungen!) die erste Voraussetzung, um ein unfallfreies Arbeiten mit Motorsägen zu gewährleisten.
Danach ging es an die Arbeit und davon gab es einiges an Holz zu sägen. Um Sturmschäden möglichst realitätsnah darzustellen, wurden einige meterhohe Bäume absichtlich so gefällt, dass sie sich in anderen Bäumen verkeilen, bzw. wurden sie mit einem Schlepper zwischen andere
Bäume gezogen um sie so unter Spannung zu setzen.
Unter den wachsamen Augen von Hans Gebhard und Markus Meisel konnte dann jeder der sechs Teilnehmer sein Geschick im Umgang mit der Kettensäge beweisen.
Für eine nicht eingeplante Pause sorgte das Einsinken des Schleppers in dem morastigen Waldboden. „Nichts geht mehr“ – nach dieser Erkenntnis wurde ein weiterer Schlepper angefordert, der die Arbeitsmaschine dann wieder flott machte!
Nach der rund fünf stündige Fortbildungsveranstaltung war man sich in der Runde einig, dass sich die zeitliche Investition für jeden Teilnehmer lohnte!
Thomas Birkner kfv erh pressestelle






